SATZUNG

Schützenverein 1960 e.V.

Ffm. – Zeilsheim

Anlage zum Protokoll der Mitgliederversammlung vom 16.01.1981

1) Der SCHÜTZENVEREIN 1960 e.V.

hat seinen Sitz in Frankfurt/Main – Zeilsheim.

Er ist in das Vereinsregister des zuständigen

Amtsgerichtes ( Registergericht ) unter der Nummer 5834 eingetragen.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

Zwecke im Sinne des Abschnittes Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.

2) Zweck und Aufgaben:

Der Schützenverein dient der Pflege des Schießsportes auf der Grundlage des

Amateurgedankens. Der Verein unterwirft sich durch seine Mitgliedschaft den

Satzungen des “Deutschen Schützenbundes“ und des “Landessportbundes“.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die zum Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten an die

Stadt Frankfurt/Main die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sportes zu verwenden hat.

6) Geschäftsjahr:

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

7) Mitgliedschaft:

Der Verein hat:

a) ordentliche Mitglieder

b) Ehrenmitglieder

1.a) Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und die vorbehaltlos die Satzung des Vereins anerkennen.

Minderjährige können die Mitgliedschaft erwerben, wenn ihre Erziehungsberechtigten den Aufnahmeantrag unterschreiben und bestätigen, dass sie einverstanden sind, wenn der Minderjährige nach ausreichender Vorbereitung auch an Wettkämpfe teilnimmt.

2.b) Zu Ehrenmitgliedern können von der Jahreshauptversammlung auf Vorschlag des Vorstandes nur solche Personen ernannt werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben.

8) Erwerb der Mitgliedschaft:

Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit.

Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen abgelehnt werden.

Der Vorstand ist berechtigt, die Aufnahme von der Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses abhängig zu machen, aus dem hervorgeht, dass keine Bedenken gegen die sportliche

Betätigung bestehen. Der Vorstand kann die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses vom Antragsteller verlangen. Jedes Mitglied erhält diese Satzung und erkennt sie an.

9) Mitgliedsbeitrag:

Jedes ordentliche Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe von der Jahreshauptversammlung festgelegt wird. Außerdem ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten.

Sonderbeiträge können als Umlage nur auf Beschluss der Jahreshauptversammlung erhoben werden und zwar nur für Zwecke, die der Erfüllung der gemeinnützigen Vereinsaufgaben dienen.

10) Mitgliedsrechte:

Alle Mitglieder sind berechtigt, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen und Anträge zu stellen. Sie wirken an den Wahlen und Abstimmungen durch Ausübung ihres Stimmrechtes mit, sofern sie das 18. Lebensjahr überschritten haben. Mitglieder unter 18 Jahre werden durch den Jugendleiter vertreten. Seine Stimme zählt doppelt. Er ist berechtigt, 2 unterschiedliche Entscheidungen abzugeben.

Alle Mitglieder haben das Recht, die sportlichen Einrichtungen des Vereins kostenlos zu benutzen. Für die Teilnahme an den einzelnen Schießsport - Disziplinen gelten die Beschlüsse des Hessischen Schützentages bzw. des Deutschen Schützenbundes.

Jedem Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines Vorstandsmitgliedes, eines vom Verband Beauftragten oder eines Abteilungsleiters in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der Beschwerde beim Vereinsvorstand zu.

Der Vereins Vorstand hat die in seiner 1. Sitzung nach Eingang zu behandeln und das Ergebnis dem Beschwerdeführer mitzuteilen.

Der Beschwerdeführer hat Anspruch auf persönliche Anhörung bei der seine Beschwerde behandelnden Vorstandssitzung. Gegen den Bescheid hat der Beschwerdeführer das Recht, die nächste Jahreshauptversammlung anzurufen.

Die Jahreshauptversammlung entscheidet in einer geheimen Abstimmung endgültig.

11) Pflichten der Mitglieder:

Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet;

Den Verein in seiner sportlichen Bestrebungen zu unterstützen.

Den Anordnungen des Vorstandes, eines Abteilungsleiters oder eines vom Vorstand Beauftragten in allen Vereins - und den betreffenden Sportangelegenheiten Folge leisten.

Die Beiträge sind pünktlich zu zahlen.

Das Vereinseigentum pflegen und schonend zu behandeln.

12) Maßnahmen gegen Mitglieder:

Der Vorstand kann gegen Mitglieder bei Missachtung der Satzung, Nichtbeachtung von Vereinsbeschlüssen, bei Schädigung des Vereinsansehens, folgende Maßnahmen ergreifen:

a) Verwarnung

b) Sperre von sportlichen Aktivitäten

c) Ausschluss

Ein Ausschluss kommt insbesondere in Betracht bei groben Verstößen gegen die Satzung, bei Missachtung von Beschlüssen des Vorstandes und bei unehrenhaftem Benehmen innerhalb und außerhalb des Vereins.

Verwarnung und Sperre werden dem Betroffenen mündlich mitgeteilt, ein Ausschluss wird schriftlich durch eingeschriebenen Brief mitgeteilt.

Verfahren beim Ausschluss:

Beabsichtigt der Vorstand ein Mitglied auszuschließen, so hat er dies und die Gründe, warum ein Ausschluss in Betracht kommt, dem Mitglied mündlich mitzuteilen.

Dem Mitglied ist das Recht gegeben, vor Fassung eines Beschlusses, vor dem Vorstand zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

Gegen den Ausschließungsbeschluss seht dem Mitglied binnen einer Frist von zwei Wochen, gerechnet ab der Zustellung des Beschlusses, dass Recht der Berufung an die nächste Generalversammlung zu. Die Berufung ist an eines der Vorstandsmitglieder zu richten.

Die Mitgliederversammlung entscheidet in letzter Instanz. Jedes Mitglied unterwirft sich vorab einer solchen Entscheidung und verzichtet auf den Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten. Ab der Zustellung des Ausschlusses durch den Vorstand ruhen die Mitgliedschaftsrechte. Das Mitglied ist Verpflichtet, alle ihm anvertrauten Vereinsgegenstände an den Vorstand herauszugeben. Bei Ausschluss besteht kein Anspruch auf Beitragsrückvergütung.

13) Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

durch Tod des Mitgliedes,

durch Austritt, der nur schriftlich für den Schluss eines Geschäftsjahres zulässig und spätestens drei Monate vorher zu klären ist. Durch Streichung aus dem Mitgliedsverzeichnis auf Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied

a) 6 Monate mit der Einrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt oder

b) sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat.

durch Ausschluss

14) Organe des Vereins:

Organe des Vorstandes sind:

1.) die Mitgliederversammlung

2.) der Vorstand

15) Mitgliederversammlung:

1.) Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Sie ist ordnungsgemäß durch den Vorstand als Versammlung aller Mitglieder einzuberufen.

2.) Die Mitgliederversammlung findet jährlich statt und soll im Monat Februar einberufen werden. Die Einberufung muss spätestens zwei Wochen vor dem Termin unter Angabe der Tagesordnung erfolgen und zwar in der vereinseigenen Zeitung und im Aushang.

Die Tagesordnung muss folgende Punkte enthalten:

a) Jahresbericht des 1. Vorsitzenden

b) Bericht des Kassenverwalter

c) Bericht der Kassenprüfer

d) Abstimmung über die Entlastung des Kassenverwalter und der Kassenprüfer

e) Entlastung des Vorstandes

f) Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder, die beim 1. Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden müssen.

3.) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Wird dabei die erforderliche Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder nicht erreicht, muss eine neue Mitgliederversammlung einberufen werde, die dann auf jeden Fall beschlussfähig ist.

4.) Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durch den Vorstand einberufen werden, wenn dies im Interesse des Vereins liegt, oder durch begründeten Antrag von 1/5 der stimmberechtigten Mitglieder unter Angaben des Verhandlungsgegenstandes verlangt wird. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann spätestens nach 3 Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen. Für die Einladungsform und –frist gelten die gleichen Festlegungen wie bei einer ordentlichen Mitgliederversammlung.

5.) Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Die Wahlen zum 1. und 2. Vorsitzenden erfolgen durch schriftliche Abstimmung. Alle übrigen Wahlen und Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen, können jedoch auf Antrag eines stimmberechtigten Mitgliedes auch geheim durch Zettelabgabe erfolgen.

6.) Mitglieder, die in der Versammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Leiter der Mitgliederversammlung schriftlich vorliegt. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss bestehend aus drei Mitglieder zu bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchzuführen und ihr Ergebnis bekannt zu geben.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

Der Gesamtvorstand besteht aus:

1.) a) dem 1. Vorsitzenden

b) dem 2. Vorsitzenden

c) dem Schriftführer

d) dem Hauptkassierer

e) dem Schießwart

f) dem Jugendwart

g) zwei Beisitzern

2.) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

der 1. Vorsitzende, der 2. Vorstand, der Schriftführer und der Hauptkassierer. Jeweils zwei sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

3.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt.

Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser

Eigenschaft nicht durch andere Personen vertreten lassen.

4.) Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken des Sportes und dessen Pflege zu erfolgen. Alle Ausgaben müssen vor ihrer Tätigkeit dem Grund und der Höhe nach vom Gesamtvorstand genehmigt sein. Ausgaben, die vorher nicht der Höhe nach festgestellt werden können, müssen mindestens dem Grund nach genehmigt sein. Der Vorstand ist verpflichtet, Voranschläge für jedes Geschäftsjahr aufzustellen. Die ordentlichen

Einnahmen sind grundsätzlich für ordentliche Zwecke, die Außerordentliche Einnahme

für außerordentliche Zwecke zu verwenden.

5.) Der Vorstand soll mindestens 4 mal jährlich zusammenkommen und ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag. Über die Sitzungen ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind. Die Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen. Ausnahmsweise kann ein Beschluss auch schriftlich durch Rundfrage bei allen Mitgliedern des Vorstandes unter genauer Angabe des Beschlussgegenstandes herbeigeführt werden.

6.) Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt worden ist.

7.) Für die Erledigung bestimmter Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden.

16) Kassenprüfer:

Den Kassenprüfern, die in der Mitgliederversammlung gewählt werden, obliegt die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes, sowie die Prüfung des Jahresabschlusses. Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein.

17) Ausschüsse:

Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen, die nach Weisung die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben. Der Ausschuss wählt für die Dauer seiner Tätigkeit seinen Vorsitzenden, der dem Vorstand über die Abwicklung der Aufgaben zu berichten hat.

18) Ehrungen:

1.) Für außerordentliche Verdienste um den Verein kann eine Person durch die

Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt werden.

Für den Beschluss ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder

erforderlich. Die Entziehung der Ehrenmitgliedschaft kann nur durch die

Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit ausgesprochen werden.

2.) Andere Personen und Mitglieder, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können durch den Vorstand mit der Vereinnadel ausgezeichnet werden. Der Vorstand kann durch Beschluss die Ehrennadel wieder aberkennen, wenn der Besitzer rechtswirksam aus dem Verein, dem Landessportbund Hessen e.V., einem Fachverband oder einer anderen Sportorganisation ausgeschlossen worden ist.

3.) Ehrenmitglieder und Träger der Ehrennadel haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder. Ehrenmitglieder sind von Beitragszahlungen befreit.

19) Auflösung:

Über die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Vereinszweckes kann nur beschlossen werden, wenn der Vorstand oder 1/3 der Mitglieder dies beantragt und die zu diesem Zwecke einberufene außerortendliche Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit in namentlicher Abstimmung dies entsprechend beschließt. Die zum Zwecke der Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung ist nur dann beschlussfähig, wenn 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder bei der Abstimmung anwesend ist. Finden sich nicht genügend Mitglieder ein, so gelten die Festlegungen der für die ordentliche Mitgliederversammlung.

SCHÜTZENVEREIN 1960 e. V.

Steinrutsch 32

65931 Frankfurt – Zeilsheim

Tel. 069/364409